12 von 12 – mein Lieblingsformat für kleine Alltagswunder

Im Dezember 2020 bin erstmals ich dem Aufruf von Judith Peters, der Queen of Blog, gefolgt. Sie rief damals in einem Instagram-Post zur «Jahresrückblog Challenge» auf. Innerhalb von zwanzig Tagen entstand unter ihrer Führung in der Communitiy mein Jahresrückblick für 2020 und kurz vor Weihnachten drückten wir gemeinsam auf den „Veröffentlichen“-Button und fluteten so das Internet mit hunderten von Jahresrückblogs.

Dieser Blogartikel legte den Grundstein für meine Blogger-„Karriere“. Seither blogge ich hier regelmässig über Hochbegabung und allem, was damit zusammenhängt.Auch Persönliches gebe ich hier preis. Auf meiner Blogger-Reise habe ich verschiedene Blogformate kennengelernt. Am schnellsten geht mir «12 von 12» von der Hand, das ich dir anschliessend kurz vorstelle. Vielleicht kann ich dich ja inspirieren? 

Was du für einen «12von12»-Artikel brauchst

Eigentlich nicht viel: eine kurze Einleitung, ein Beitragsbild – und zwölf Fotos, die deinen Tag erzählen. Ganz einfach.

Die Einleitung

Ich beginne meine «12von12»-Artikel meist mit ein paar Sätzen zum Tag – ehrlich gesagt oft mit derselben Einleitung. Wichtig ist bloss, dass du den Gastgeberblog verlinkst, denn «12von12» ist eine Blogparade.
Die Gastgeberin ist Caro von Draussennurkännchen. Am Abend verlinkst du deinen Artikel dort in den Kommentaren – und kannst dann in den vielen anderen Beiträgen stöbern, die über den Tag hinweg entstehen. Ich liebe das! Es ist wie ein offenes Tagebuch der unterschiedlichsten Menschen – von Schneematsch bis Sonnenuntergang. Und wer mag, lässt bei anderen einen netten Kommentar da – das freut immer.

Die Bilder

Mach über den Tag verteilt einfach zwölf Fotos. Kein Styling, keine Filtershow – es geht um deinen echten Alltag.
Haferflocken im Müesli, ein blumiges Pflaster, der Blick aus dem Fenster, dein Hund im Herbstlaub … schärfe deinen Blick für die kleinen Momente, die sonst leicht untergehen.
Und wenn du magst, ergänze Bildunterschriften – poetisch, humorvoll oder einfach so, wie dir der Schnabel gewachsen ist. Dein Tag, dein Blick.

Das Beitragsbild

Nimm eines deiner zwölf Fotos, das dich besonders anspricht, und kröne es zum Beitragsbild. Oder du hast eine Nr. 13, die es nicht in den Blog geschafft hat? Dann nimm dieses Bild als Titelbild.

Der Schlusssatz

Ich bedanke mich am Ende oft bei allen, die mitgeschaut oder mitgelesen haben. Und wenn ich gerade auf etwas hinweisen möchte – etwa meinen Newsletter oder ein neues Projekt –, nutze ich die Gelegenheit am Schluss dazu.

Die Kategorie

Ich veröffentliche meine «12von12»-Beiträge unter „Persönliches„. Falls du diese Kategorie auf deinem Blog noch nicht hast, lohnt es sich, sie anzulegen. Es könnte gut sein, dass bald noch mehr dazukommen. Bei mir ist es jene Kategorie mit den meisten Beiträgen. Kein Wunder eigentlich.

So wird dein Artikel gesehen

In der Blogcommunity

Poste deinen Link am Abend bei Caro auf Draussennurkännchen. So wird dein Beitrag Teil dieser schönen Blogtradition – und du kannst selbst neue Blogs entdecken, stöbern, kommentieren, inspirieren lassen.

In deinem Umfeld

Teile deinen Blogartikel!
Auf Facebook oder LinkedIn geht das ganz einfach: Link posten, fertig. Das Beitragsbild wird automatisch angezeigt.

Auf Instagram kannst du ein Karussell oder ein Reel mit deinen Lieblingsbildern erstellen, ein paar Zeilen dazu schreiben und in deiner Story auf den Blogartikel verlinken. Der Hashtag #12von12 sorgt dafür, dass dich andere Fans dieses Formats finden.

Und ja – auch der WhatsApp-Status ist Gold wert. Du wirst überrascht sein, wer plötzlich neugierig auf deinen Blog wird.

Kurz gesagt: Zeig deinen Beitrag ruhig überall. Auf jedem Kanal erreichst du andere Menschen – und genau das macht’s spannend.


7 Gründe, warum du «12 von 12» lieben wirst

  1. Es ist unkompliziert und geht schnell.
  2. Du entdeckst Alltagswunder, die sonst untergehen.
  3. Du wirst vielleicht zu kleinen Spontanaktionen inspiriert – einfach, weil du sie festhalten willst.
  4. Rückblicke machen glücklich: Ein Monat später zu blättern und zu sehen, was war, ist pure Achtsamkeit.
  5. Du lernst über die Blogparade neue, spannende Menschen kennen.
  6. Kommentare gehören dazu – und sie sind die schönste Währung im Bloguniversum.
  7. Zwölf Bilder an einem Tag zu posten hilft, Perfektion über Bord zu werfen. Und das fühlt sich grossartig an.

Lass mich wissen, wenn ich dein erstes 12 von 12 öffnen darf!

1 Gedanke zu „12 von 12 – mein Lieblingsformat für kleine Alltagswunder

  1. Pingback: KW46/2025: Alle TCS-Blogartikel - The Content Society

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert